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Teilprojekt: Langfristige Perspektiven des Nahrungsverbrauchs und -angebots in Österreich

In diesem Arbeitspaket standen die langfristigen Perspektiven für das österreichische Agrar- und Ernährungssystem bis 2050 in Verbindung mit der europäischen und der globalen Entwicklung im Fokus. Dabei wird eines deutlich: Öffentliche Institutionen gewinnen angesichts der globalen Herausforderungen und der Komplexität der Probleme mehr an Bedeutung.

  • Global wird es – zumindest im kommenden Jahrzehnt – weiterhin Produktivitätszuwächse geben. Dies wird dazu führen, dass sich die realen Preise von wichtigen Agrargütern nicht erhöhen werden.
  • Sollten Produktpreise bzw. private Zahlungsbereitschaft nicht ausreichen, sind zur langfristigen Absicherung der Bereitstellung öffentlicher Güter durch die Landwirtschaft erfolgsabhängige öffentliche Zahlungen nötig.

 

Lehren

  • Öffentliche Institutionen gewinnen angesichts der globalen Herausforderungen und der Komplexität der Probleme mehr an Bedeutung. Governance-Strukturen sind daher zu stärken, um subsidiäre Lösungszugänge zu erleichtern.
  • Die private Bereitstellung von Informationen ist vor allem vom Gewinnstreben der Unternehmen gesteuert. Um Umweltbewusstsein und Wahrnehmung des aktuellen Verhaltens für künftige Generationen zu verstärken, sind öffentliche Interventionen nötig.
  • Angesichts des Klimawandels ist es nötig, die Resilienz aller Systeme systematisch zu stärken und kurzfristige Profitrückgänge in der Wirtschaft in Kauf zu nehmen und auch Kosten auf KonsumentInnen zu überwälzen.

 

politische Schlussfolgerungen

  • Die Land- und Forstwirtschaft produziert Marktgüter die zu Weltmarktpreisen international gehandelt werden. Marktzugang und faire Wettbewerbsbedingungen sind Voraussetzung, dass eine ausreichende Versorgung durch heimische Aufkommen in Zukunft möglich ist.
  • Darüber hinaus stellen Land- und Forstwirtschaft öffentliche Güter bereit, etwa Erholungslandschaften und Schutz vor Naturgefahren. Diese Zusatzleistungen können nur noch beschränkt aus den Erlösen der Marktgüter finanziert werden. Ihre Bereitstellung erfordert eine Zusatzfinanzierung.
  • Land- und forstwirtschaftliche Betriebe sind darauf angewiesen, ihre Güter auf Flächen zu produzieren, die nicht vermehrbar sind. Im Gegenteil, die Verfügbarkeit von Flächen zur Produktion nimmt kontinuierlich ab. Die Anreize, die zu vermehrtem Flächenverbrauch für andere Zwecke dienen, müssen reduziert werden.

 

 

 

 

Weizenfeld

Weizenfeld

Manu_H | Pixabay

ProjektleiterIn

Schmid, Erwin Univ.Prof. DI Dr.

Univ.Prof. DI Dr. Erwin Schmid

ProjektpartnerInnen

Team

Karner, Katrin MSc.

MSc. Katrin Karner

ProjektpartnerInnen
Mitter, Hermine DDI Dr.

DDI Dr. Hermine Mitter

ProjektpartnerInnen
Schönhart, Martin DI Mag. Dr.

DI Mag. Dr. Martin Schönhart

ProjektpartnerInnen
Sinabell, Franz Priv.-Doz. DI Dr.

Priv.-Doz. DI Dr. Franz Sinabell

ProjektpartnerInnen
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