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BAB 010/04: Vernetzung der Bibliotheken und der Informationsbeschaffung im Bereich des Landwirtschaftsressorts

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Ausgangssituation

Vor der Errichtung des Bibliotheksverbundes arbeitete beinahe jede Bibliothek bzw. Informationsstelle des BMLRT für sich alleine und ihre (Titel-)Daten (Bücher, Zeitschriften, Fachartikel, Faktenwissen und andere Datenobjekte) waren kaum oder gar nicht für andere Interessenten nutz- und einsehbar.

Zielsetzung

Rationalisierung der Arbeitsabläufe und Steigerung der Synergieeffekte in und zwischen allen Bibliotheken und Fachinformationsstellen des BMLRT sowie mit anderen Bibliotheksverbünden durch einen generellen gegenseitigen Zugriff und Downloadmöglichkeit auf / von Daten- / Titelbestände(n) der anderen. Des Weiteren sollen Recherchen über alle oder wahlweise Teilbestände hinweg durch alle Angehörigen des Res-sorts im Intranet möglich sein sowie Recherchen über alle freigegebenen oder wahlweise Teilbestände hinweg für die Öffentlichkeit (Internet). Auch eine differenzierte Warenkorbfunktion für Bestellungen, Lieferungen und sonstige Leistungen der Bibliotheken sowohl untereinander, nach innen wie nach außen wird ermöglicht.

Stand des Projektes

Alle 20 Bibliotheks- bzw. Literaturpools (u.a.: Amtsbibliothek, Bundesanstalten, Bundesämter, HBLAs, WLV-FTD, Bundesgärten, österreichische Gartenbaugesellschaft, BFW ist nicht mehr Teil des Verbundes) sind in den VBV (=Virtueller Bibliotheksverbund) eingebunden. Dzt. (Stand 20.1.2022) gibt es im gesamten Verbund (inklusive jener Dienststellen mit Altbestand, der aber nicht mehr aktualisiert wird)

604.705 Titeldaten, 235.099 Schlagworteinträge, 36.675 Körperschaftseinträge, 327.197 Verfassereinträge, 359.949 Einzelexemplareinträge, 6.579 Benutzer-/Leserstammdaten, 56.990 Entlehnverbuchungen sowie 16.399 Skartierungsangaben,insgesamt also über 1,63 Millionen Einträge im Landwirtschaftsverbund

Wenn nötig finden jeweils erforderliche Einschulungen/Auffrischungsschulungen für das Bibliotheksperso-nal statt, 2021 etwa für die ÖGG (Österr. Gartenbaugesellschaft). 2021 wurde für die Dienststellen ein Up-date auf die aktuellste Version 1.6.08 der Bibliothekssoftware BIS-C durchgeführt und die standortspezifi-schen Programmanpassungen getätigt sowie die nötigen Anpassungen an die DSGVO durchgeführt. Eine wichtige Neuerung stellt die Implementierung eines zeitgemäßen Online-Public-Access-Katalogs OPAC) dar, welcher sich im „responsive Design“ präsentiert, d.h. die Bildschirmausgabe passt sich dem jeweiligen Ausgabegerät an (Desktop-PC, Tablet, Notebook, Smartphone) und die Literaturrecherche kann von je-dem internetfähigen Gerät (also auch von daheim aus) durchgeführt werden. Vorerst wurde der neue OPAC für die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (https://haup.dabis.org/) sowie für die BAB (https://bab.dabis.org) beschafft. Geplant war für 2022, auch die anderen Dienststellen, die dzt. noch mit einer veralteten OPAC-Schnittstelle (https://www.dabis.org) ausgestattet sind, auf den modernen OPAC umzustellen. Coronabedingt wurden 2021 Bibliothekseinführungen für das Personal bzw. Studierende an der BAB bzw. HAUP via Online-Sessions (Zoom) abgehalten und aufgezeichnet, um für die spätere Ver-wendung zur Verfügung zu stehen.

Ein Online-Zugang zu E-books wurde für die BAB und HAUP versuchsweise eingerichtet, funktioniert aber derzeit nur im jeweiligen Institutsbereich (IP-Range). Eine Ausweitung für externen (remote) Zugriff ist in Planung.

Arbeiten 2022

Seit dem Jahreswechsel 2021/2022 hat sich die Sachlage aufgrund einer Entscheidung des BMLRT grundlegend geändert:

Das BMLRT (Bundesministerium f. Landwirtschaft, Regionen und Tourismus) betreibt seit 2003 einen landwirtschaftlichen Bibliotheksverbund, dem diverse Bundesanstalten, die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik und 10 HBLAs angehören, insgesamt 20 Bibliotheken. Das BMLRT möchte die seit 1991 im Einsatz befindlichen Software BIS-C (Fa. DABIS) ablösen und erwartet ein Strategiekonzept über die Neuausrichtung eines Wissens- und Informationsverbundes . Es existieren dzt. wie bereits oben erwähnt über ca. 1,6 Mio. Stammdaten (Titel, Verfasser, Entlehnverbuchungen, Skartierungsdaten, etc.) in 20 Bibliothekspools des BMLRT, die möglichst zur Gänze migriert (exportiert) werden sollen in ein modernes, webbasiertes und integriertes Bibliotheks- und Erfassungssystem, andererseits besteht seitens des Ministeriums auch der dringende Wunsch, andere wichtige und wertvolle, bereits vorhandene Datenbestände des Ressorts (z.B.: Fakten-, Wissensdatenbank, Literaturdatenbanken, agrarstatistische Datenpools,  e-Ressourcen u. dgl.) unter einer modernen Oberfläche leicht und barrierefrei abfragen zu können (Discovery-System). Innerhalb von 3 Monaten soll unter Beratung mit Entscheidungsträgern der BAB und der HAUP, sowie ev. unter Einbeziehung anderer Bundesanstalten der Bedarf an Erfassungssoftware (Katalogisierung) bzw. an modernen Suchoberflächen (Discovery-Systemen) erhoben und ergebnisoffen ein Konzept erstellt werden.

 

Bibliothek

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BABF, Dax, 2017

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