Die Klassifizierung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben hat die Aufgabe, Betriebe zu Betriebsgruppen zusammenzufassen, die hinsichtlich bestimmter Kriterien möglichst homogen sind. Nur die größtmögliche Homogenität der Betriebe einer Gruppe gewährleistet, dass aufgrund von Durchschnittszahlen repräsentative Aussagen in der Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Landwirtschaft gemacht werden können. Die Produktionsrichtung und die wirtschaftliche Größe eines Betriebes werden seit der Agrarstrukturerhebung 2010 nach der Zusammensetzung der Standardoutputs bzw. der Höhe des Gesamtstandardoutputs eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes auf NUTS 2-Ebene ermittelt.
Stand des Projektes
Nachdem im Jahr 2020 die Klassifizierung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe in der INVEKOS- Datenbank auch für Spezialbetriebsformen umgesetzt wurden, können seitdem unter anderem für Zwecke verschiedener agrarpolitischer Fragestellungen Auswertungen daraus durchgeführt werden.
Arbeiten 2026
Für die nächste Agrarstrukturerhebung im Jahr 2026 kommen die Standardoutput-Koeffizienten 2023 (Mittelwert aus 2021 bis 2025) zur Anwendung. Nach Verfügbarkeit der endgültigen Erzeugerpreise werden die Standardoutput-Koeffizienten 2023 von der Bundesanstalt ermittelt und nach Plausibilitätsprüfungen an Eurostat sowie an Kooperationspartner in Österreich übermittelt.
Nach Verfügbarkeit aller Informationen zu den INVEKOS- Betrieben wird das Jahr 2025 klassifiziert.