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FB15: Faserflachsanbau in Österreich

Robert Schnattinger

Faserflachs ist aufgrund seiner klimatischen Erfordernisse (nebelige, feuchte Sommer) als auch seiner Arbeitsintensität für kleinstrukturierte landwirtschaftliche Problemgebiete ein Hoffnungsprodukt. Für eine Wiederbelebung mit neuen, modernen westeuropäischen Hochleistungssorten kämen vor allem das Wald- und Mühlviertel und Teile Steiermarks und Kärntens, wo es bis Ende der 50er Jahre einen traditionellen Flachsanbau gegeben hat, in Frage. Für Faserflachs besteht im Inland eine langfristige Nachfrage. 1983 wurden Flachsfasern im Gegenwert von 72 Mill. Schilling und Leinsamen um 8,1 Mill. Schilling nach Österreich importiert. Faserflachsprodukte finden vor allem zur Erzeugung von Haushalts- und Bekleidungstextilien Verwendung, darüberhinaus zur Herstellung spezieller Papiere und Platten.

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