Die Abschlusskonferenz des IN-SITU-Projekts fand von 11. bis 13. Mai 2026 in Valmiera, Lettland statt. Zum Konferenzthema „Culture Matters Here. Cultivating Creative Place-based Innovation in Non-urban Communities” wurden Ansätze für die Entwicklung des ländlichen Raums diskutiert. Anhand konkreter Fallbeispiele aus dem Kunst- und Kultursektor wurden Potentiale, Erfahrungen und Erkenntnisse zur Belebung von Dörfern in unterschiedlichen Regionen Europas veranschaulicht (siehe IN SITU conference guide book).
Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB) war mit dem Beitrag „Exploring contemporary agricultural art initiatives in Austria“ vertreten. Ein zentrales Ergebnis der Studie war, dass agrarische Kunstinitiativen auch in entlegenen Gebieten zur Nahversorgung (mit Lebensmitteln, Kulturlandschaft, kulturellen Impulsen, sozialen Interaktionen etc.) und somit zur Belebung des ländlichen Raums beitragen. Dazu wird die verfügbare landwirtschaftliche Infrastruktur auf vielfältige Weise genutzt. Detailliertere Ergebnisse sind in BAB Report 003 „KUNSTdünger – Potentiale agrarischer Kunstinitiativen in ländlichen Regionen“ nachzulesen.