Die Bedeutung des Schutzwaldes aus Stakeholder-Perspektive in vier ausgewählten Regionen Österreichs
Das 10. BAB-Seminar fand am 4. März 2026 zum Thema „Die Bedeutung des Schutzwaldes aus Stakeholder-Perspektive in vier ausgewählten Regionen Österreichs“ statt. Es wurden die Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Befragungen, die im Rahmen des Projektes ÖKO-SCHU-WA (Die Bedeutung der Schutzwälder in Österreich und ihre regional- und volkswirtschaftliche Relevanz) durchgeführt wurden, präsentiert. Im Fokus von ÖKO-SCHU-WA stand die Funktion von Schutzwäldern als natürliche Barrieren gegen Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag und spontane flachgründige Rutschungen. Die Präsentationen von Georg Wiesinger, Heidelinde Grüneis, Oliver Tamme und Theresia Oedl-Wieser gaben Einblicke in die vier ausgewählten Fallbeispielregionen mit Flächenwirtschaftlichen Projekten – Loser (Steiermark), Heuberg (Vorarlberg), Kals (Osttirol) und Brandberg (Tirol). Diese Regionen zeichnen sich durch unterschiedliche Eigentumsstrukturen, Naturgefahren, forstliche Bedingungen und sozioökonomische Kontexte aus. Ziel war es, Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der Schutzwirkung der Wälder zu erheben und des Weiteren zu analysieren, wie gesellschaftliche, ökologische und institutionelle Faktoren in den einzelnen Fallbeispielregionen zusammenwirken. Hierbei wurden Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei Risikowahrnehmung, Problembewusstsein und Partizipation analysiert und der Umgang mit Naturgefahren und Klimawandelfolgen in den Fallbeispielregionen aufgezeigt.
Download des Forschungsberichts des Gesamtprojektes unter:
https://dafne.at/projekte/wf-projekt-oko-schu-wa







